Methoden

Aufstellungsarbeit

Die Freiheit zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist, anstatt das, was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.

Die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke und nicht das, was von mir erwartet wird.

Die Freiheit, zu meinen Gefühlen zu stehen und nicht etwas anderes vorzutäuschen.

Die Freiheit, um das zu bitten, was ich brauche, anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.

Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen, anstatt immer nur auf „Nummer sicher zu gehen“ und nichts Neues zu wagen.

Die Fünf Freiheiten

Diese  „Fünf Freiheiten“ stammen von Virginia Satir („Mutter der Familientherapie“). Mich hat das sehr beeindruckt – „Ja, da will ich mich hin entwickeln!“ habe ich mir beim Lesen gedacht.

Wenn wir unsere Gefühle nicht ausdrücken können, wenn wir in einem Gedankenwirrwarr verstrickt sind, wir also auf der rationalen Ebene feststecken, hilft Körperarbeit. Virginia Satirs Patient_innen wurden von ihr angeleitet, eine Haltung einzunehmen, die ihrem momentanen Gefühlszustand entsprechen – ein Bild, eine Skulptur sagt mehr als tausend Worte! Wenn sie ein Paar aufgefordert hat, sich im Raum einen Platz zu suchen, wurden unterschiedliche Bedürfnisse von Nähe und Distanz der Partner_innen sicht- und spürbar …

Familienskulptur

Virginia Satir hat diese Art der therapeutischen Arbeit „Familienskulptur“ genannt und damit einen Grundstein der Aufstellungsarbeit gelegt.

Strukturaufstellung

Insa Sparrer und Mathias Varga von Kibéd, die gemeinsam die Strukturaufstellung entwickelt haben, schreiben über sich auf ihrer Website: „ In unserer weltanschaulichen und therapeutischen Haltung leben wir die wertschätzend stützende Haltung, wie wir sie von Virginia Satir kennen gelernt haben“. Die beiden grenzen sich bewusst von der Arbeitsweise Bernd Hellingers ab, der eher dazu zu tendiert hat, in Aufstellungen (seine) Ordnung zu schaffen und Lösungen vorzugeben.

Lösung in sich

Das entspricht auch meinem Verständnis in meiner Arbeit mit Klient_innen nach dem Grundsatz: „Jeder Mensch hat die Lösung in sich“. Egal ob wir mit Figuren, Bausteinen oder Protagonist_innen aufstellen, Ziel ist, dass der/die Klient_in die passende Lösung selbst formulieren kann – dabei unterstütze ich.