Burnout

Sich für etwas erwärmen – das Feuer der Begeisterung – Ausbrennen = BURNOUT

Burnout (engl. to burn out: “ausbrennen”)

wird als ein Resultat von chronischem Stress definiert und bezeichnet einen besonderen Fall totaler Erschöpfung. Nach den Kriterien der WHO ist Burnout keine eigenständige Krankheit, sondern ein Einflussfaktor, der auf den Gesundheitszustand wirkt.

Betroffen

sind vor allem Menschen, die hochmotiviert, sehr engagiert und mit idealistischer Begeisterung an eine Aufgabe herangehen.

Ursachen

finden sich u. A. in einem Ungleichgewicht von Anforderungen (an sich selbst/von außen) und (mangelnden) Ressourcen (eigene/bereit gestellte).

Der Psychoanalytiker J. Herbert Freudenberger hat in den 1970ern den ersten wissenschaftlichen Artikel zu Burnout publiziert. Gemeinsam mit seinem Kollegen Gail North identifizierte er zwölf Stadien des Burnout-Syndroms. Diese Stadien müssen nicht alle – und auch nicht in der genannten Reihenfolge – durchlaufen werden.

Vorbeugend/präventiv sind:

Mentaltraining, Sport & Bewegung, Hobbys, die Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen, Werten und Zielen. Coaching, Supervision und die Teilnahme an Seminaren (z. B. Persönlichkeitsentwicklung, Zeitmanagement, etc.) kann sowohl präventiv als auch in den verschiedenen Stadien begleitend eingesetzt werden.

Krankheitssymptome

sollten in allen Phasen unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Die ärztliche und therapeutische Behandlung bei Burnout kann gesundheits- und lebenserhaltend sein.

Zwölf Stadien des Burn-out-Syndroms

Stadium 1: Zwang, sich zu beweisen
Stadium 2: Verstärkter Einsatz
Stadium 3: Vernachlässigen der eigenen Bedürfnisse
Stadium 4: Verdrängung von Konflikten
Stadium 5: Umdeuten von Werten
Stadium 6: Verstärkte Verleugnung der aufgetretenen Probleme
Stadium 7: Endgültiger Rückzug aus der Umwelt
Stadium 8: Deutliche Verhaltensänderungen
Stadium 9: Depersonalisation
Stadium 10: Innere Leere
Stadium 11: Depression
Stadium 12: Völliges Burn-out