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Zuversicht kann gelernt werden …

Ich habe vor einiger Zeit hier den Termin eines Vortrages der Uni Wien zum Thema „Kann man Zuversicht lernen?“ veröffentlicht. Dazu ein paar Gedanken …

Was hemmt, was fördert unsere Fähigkeit zuversichtlich zu sein?

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Gedanken zur Lehrlingsmediation

Wer A sagt muss auch B sagen!?!?

Wenn ich eine Lehre begonnen habe, muss ich dabei  bleiben?

JA, es kann sinnvoll sein, durchzuhalten, eine Ausbildung bis zur Absolvierung der Lehrabschlussprüfung fortzusetzen, obwohl schon klar ist, dass es nicht der Traumberuf ist, dass es noch einer weiteren Berufsorientierung braucht.

NEIN, es kann sinnvoll sein, sich einzugestehen, dass die eigenen Fähigkeiten ganz woanders liegen, dass die Anforderungen körperlich, mental, … nicht zu schaffen sind.

Beratungsstellen bei ersten Zweifeln, Problemen, Misserfolgen aufzusuchen kann frühzeitig zur Klärung beitragen.

Ist die ganze „Sache“ schon verbockt und es kommt zu einer „Lehrlingsmediation“ ist das vertrauliche Einzelgespräch zwischen dem/r Auszubildenden und der Mediatorin eine Chance zu reflektieren.

Was bei einer Entscheidung zu bedenken ist:

  • Das Durchhalten kann das Selbstbewusstsein stärken, den Selbstwert heben (ein bisschen so, wie das mühevolle Besteigen eines hohen Berges mit einer wunderschönen Aussicht und mit einem Glücksgefühl belohnt wird).
  • Im Berufsleben wird es immer wieder zu Phasen kommen, wo Arbeiten getan werden müssen, die keinen Spaß machen, die mühsam sind  … im Bewerbungsprocedere kann  der Nachweis einen Lehrabschluss in einem ungeliebten Beruf geschafft zu haben,  entscheidend sein.
  • Seit 2018 gibt es in Österreich eine gesetzlich verankerte „ Ausbildungsgarantie für Jugendliche bis 25 Jahren“, d.h. bei einer vorzeitigen Auflösung eines Lehrverhältnisses gibt es Unterstützung um eine neue Lehrstelle in der Wirtschaft oder einen Platz in staatlich geförderten überbetrieblichen Lehrwerkstätten zu finden.

Wie so oft im Leben geht es nicht um „richtig oder falsch“! Es geht darum  eine „passende“ Entscheidung zu treffen.

 

 

Gedanken zur Lehrlingsmediation

Wie hat alles begonnen?

  • Ich will diesen – genau diesen – Beruf erlernen – ich bewerbe mich – ich bestehe Aufnahmetest und -gespräch – ich habe drei Monate Probezeit um sicher zu sein, dass ich hier richtig bin – und jetzt? Jetzt, wo sich das Ende des ersten/des zweiten Lehrjahres nähert, geht gar nix mehr! Was ist passiert?
  • Ich soll diesen Beruf erlernen … haben sie in der Schule gesagt, wollten die Eltern – ich bewerbe mich halt – ich bestehe Aufnahmetest und -gespräch – ich übersteh die ersten drei Probemonate –  ich bemüh mich eh – und jetzt? Jetzt, wo sich das Ende des ersten/des zweiten Lehrjahres nähert, wollen sie mich nicht mehr!

 

 

Gedanken zur Lehrlingsmediation

Wie hat alles begonnen? Eine Lehrstelle ist neu zu besetzen – Bewerbungen werden gelesen – Gespräche geführt, Aufnahmetests ausgewertet – der/die beste/geeignetste/passendste Kandidat_in wird ausgewählt – die dreimonatige Probezeit läuft ab … immer wieder ein „Ja“ zu der Person, mit der jetzt so gar nix mehr geht!

Welche Kriterien waren die Grundlage Ihres „Ja’s“?

 

RED Silence

Habe heute Aiko Kazuko Kurosaki vor der Wiener Staatsoper besucht.

Seit dem 22. August tanzt und performt sie täglich für ein Ende der Gewalt an Frauen.

Der Kommentar eines interessierten Mädchens: „COOL!“

Mehr Infos zu RED Silence – hier

TaoWoman®FrauenQigong

Nutze den Sommer und die Natur zum Ausprobieren einer einfachen, jedoch sehr wirksamen Übung:

Stehen wie ein Baum

Such dir einen Baum aus der dir gefällt, der dich beeindruckt durch seine Kraft und Vitalität. Stell dich vor ihm hin, betrachte ihn, mach dir bewußt, was alles dazu beiträgt, dass dieser Baum gesund, stark, vital ist: Die Qualität der Erde, das Wasser, die Wurzeln die Halt geben und versorgen,die Baumrinde die den Stamm schützt, die Blätterkrone die die Energie des Universums und der Sonne aufnimmt, ….

Nun nimm die einige Augenblicke, Minuten Zeit um deine Wurzeln und deine Verbindung zum Universum, der Sonne wahrzunehmen, lass deinen Atem fließen … Spüre wie gut es ist, fest und sicher auf der Erde zu stehen, gut verwurzelt zu sein. Spüre die klare, frische Luft und die Wärme und Kraft der Sonne. Mag sein, dass jetzt Ruhe bei dir einkehrt, dass du dich kraftvoll fühlst, …

Wenn dir die Übung gefällt, du sie im Sommer in der Natur  immer wieder praktizierst, kannst du sie mit Hilfe deiner Erinnerung, deiner Phantasie an jedem Ort (daheim, Büro, …) zum Krafttanken und Entspannen anwenden.

 

Maske

Neue österreichweite Nummer für Männerberatung

Es gibt eine neue österreichweite Nummer für Männerberatung bei Gewalt in der Familie:

0720 / 70 44 00 📞
Montag – Freitag: 10:00 Uhr – 18:00 Uhr
(österreichweit zum Ortstarif)

Maria Rösslhumer, GF Verein AÖF und Leiterin der Frauenhelpline gegen Gewalt, begrüßt das neue Angebot: „Es ist wichtig, dass Männer eine zentrale Anlaufstelle haben und wir eng zusammenarbeiten. Bei der Frauenhelpline rufen immer wieder auch Männer an, die nicht wissen, wo sie sich hinwenden sollen.“

Siehe auch https://www.maennerinfo.at

Bitte lebe

Auf der Website bittelebe.at vom Vorarlberger Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung und Prävention finden sich viele Informationen, Tipps und Videos  zum Thema „Suizidgedanken“.

Fünfzehn Jahre ehrenamtliche Bewährungshilfe

… den letzten Gerichtsbericht schreiben, das letzte Team, den Bewährungshilfe-Ausweis abgeben. Fünfzehn Jahre ehrenamtliche Arbeit mit Menschen, wo das Gericht Bewährungshilfe angeordnet hat, sind nun für mich Geschichte.

Was war für mich das besondere an dieser „Freizeitbeschäftigung“? Als Coach und Supervisorin werde ich von meinen Klient_innen ausgesucht, sie entscheiden sich freiwillig wie lange sie mit mir an der Lösung von Problemen und dem Erreichen von Zielen zu arbeiten. Bewährungshilfe wird angeordnet und ein Abbruch dieser meist mehrjährigen Bewährungs- und Probezeit kann für die Klient_innen kann bedeuten, dass sie eine Haftstrafe antreten müssen. Und das ist die Herausforderung: In einem Zwangskontext  mit diesen Menschen eine tragfähige Beziehung aufzubauen, sie zu Selbstreflexion anzuregen; die Einsicht ein Unrecht getan zu haben, Verantwortung für das Delikt zu übernehmen ist oft ein sehr steiniger Weg, da sind Bewährungshelfer_innen die, die Mut und Zuversicht vermitteln; mit dem/der Klient_in Ideen, Strategien zu entwickeln, wie ein Leben ohne kriminelle Handlungen möglich und erstrebenswert ist. Ja, Bewährungshilfe ist sinnvoll – wir profitieren alle!