CAMILLE CLAUDEL – französische Bildhauerin 155. Geburtstag am 8. Dezember 2019

Wer kennt Camille Claudel? Wem ist bekannt, dass Auguste Rodin fasziniert von »dieser genialen Frau (das Wort ist nicht zu stark)« war? Wer kennt ihre großartigen Werke? Camille Claudel, eine von vielen talentierten, begabten, großartigen Frauen die in der – von Männern erzählten – Weltgeschichte –   höchstens eine Fußnote erhalten haben. Es ist unsere Aufgabe unseren Kindern und Enkelkindern zu vermitteln, welche wunderbaren Fähigkeiten Frauen, Personen mit Diversen Geschlecht und Männer in der ganzen Menschheitsgeschichte hatten und haben. Und, wir sollten alle dazu beitragen, dass alle Menschen selbstbestimmt ihren Fähigkeiten gemäß leben können.

Aus dem Tiergarten von TaoWoman®FrauenQigong

Schnell und wendig wie die Schlange

Wenn wir – westliche –  Frauen uns mit der Tierübung „die Schlange“ beschäftigen, tauchen unweigerlich „biblische“ Gedanken auf: „falsche Schlange“, „heimtückische Verführerin“, „giftig!“ – wer von uns möchte das schon sein? Mit dieser Qigong-Übung tut sich so manche Frau schwer…. In anderen Kulturen  jedoch galt und gilt die Schlange als Symbol für Unsterblichkeit, Unendlichkeit, Weisheit und Erleuchtung.  Die Regenbogenschlange der Aborigines ist auch die Hüterin des Wassers. Das Element Wasser und die Schlange bewegen sich wellenförmig und beide stehen für Transformation, Urvertrauen und Willenskraft.  Es zahlt sich aus, wenn frau sich mit dieser Schlangenenergie befreundet. Besonders gerne mache ich den Übungsteil „die Schlangenhände“ – für mich alleine und mit meinen Klient_innen.  Diese wellenförmige Acht verbindet die beiden Gehirnhälften, erfrischt,  fördert die Konzentration und die Flexibilität unseres Denkens. Probier’s!

Aus dem Tiergarten von TaoWoman®FrauenQigong

Pack den Tiger in den Tank … NEIN!    Lass die Tigerin in dir frei!

Die Tigerin ist eine Freundin in vielen unterschiedlichen Lebenssituationen.  Stell dir vor, du hast eine Gehaltsverhandlung vor dir – oder ein anderes wichtiges Gespräch, wo du möchtest, dass deine Position gehört wird, wo du deine Ansprüche durchsetzen willst –  und da kommen so kleine, unscheinbare Gedanken vorbeigeflattert, wie  „hab ich das auch verdient?“ oder „darf ich überhaupt so viel fordern?“  Welche ähnlichen Gedanken hast du gehortet?  Wie sicher und erfolgreich bist du dann? Die Tigerin jedoch schärft mit Genuss ihre Krallen, holt sich ihre Beute und angesichts ihrer Kraft und Souveränität wagt es kaum jemand ihr diese streitig zu machen! Und dann …  geschmeidig und elegant entspannt sie sich an ihrem Lieblingsplatz. Sie weiß ja, dass sie jederzeit ihre Kräfte mobilisieren kann.  Frauen neigen manchmal dazu, sich mit dem Schmusekätzchen zu identifizieren und  fürchten,  als aggressiv abgestempelt zu werden, wenn sie ihre Tigerin loslassen.

Frauen, die ich in Coaching und Supervision mit  der Qigong Übung „die Tigerin“ bekannt mache, berichten von ihren Erfolgen, die sie gemeinsam mit ihrer Tigerin errungen haben. Wie vertraut ist dir deine Tigerin?

Lady Bluetooth. Hedy Lamarr

Aktuelle Ausstellung im Museum Judenplatz
Würde Hedy Lamarr heute leben, wäre sie vielleicht eine Spitzenwissenschaftlerin geworden, die sich ihr Studium mit Modeln verdient hätte, um von ihren Eltern unabhängig zu sein. Zu ihrer Zeit sah die Welt für Frauen aber eher eine „Karriere“ als Objekt der Begierde vor, denn eine unabhängige wissenschaftliche Laufbahn.

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Am 25. November starten die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Im Kampagnenzeitraum zwischen dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und dem Internationalen Tag für Menschenrechte finden auf der ganzen Welt Aktionen statt.

Veranstaltungen im Rahmen der 16 Tage finden Sie hier im
Veranstaltungskalender

Frauenuniversitäten leben länger ….

1976 – 1990 „Wir kritisieren die herrschende Wissenschaft, die es, was uns (Frauen) betrifft, mit der Wahrheit nie sonderlich ernst genommen hat“, hieß es in einer Erklärung der Berliner FrauenSommerUniversität 1976 – die erste im deutschsprachigen Raum.

2007 Im Jahre 2006 haben einige Frauen den Entschluss gefasst, die Tradition der FrauenUniversitäten wieder zu beleben, und am 30. März 2007 war es dann so weit! Die  sechstägige Wiener FrauenFrühlingsuniversität mit rund 60 Veranstaltungen entlang der Achsen „Körperpolitiken“ – „Feminismus in Kunst, Theorie und Bewegung“ – „Prekäre Lebenssituationen“ stellte für mehr als dreihundertfünfzig Frauen Raum und Zeit zur Verfügung um neue Sichtweisen, Erfahrungen und Denkanstöße zu erlangen, aus zu tauschen und weiter zu geben, Kontakte zu knüpfen und Ideen für die Zukunft zu sammeln.

Über diese 7. FrauenUni ist eine umfassende Dokumentation der FFU-Organisatorinnen (Wuich, Brigitte / Dietl, Claudia / Günther, Elisabeth / Ambrosch, Heidi / Daimler, Anna / Abdallah, Madlen / Staritz, Nikola) mit dem Titel  TROTZ.DEM.IMMER WIEDER entstanden, die im Löcker-Verlag erschienen ist.

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Workshopreihe „Frauenreisen“

Seit Februar 2006 treten Frauen regelmäßig gemeinsam eine spannende und entspannende Entdeckungsreise zu ihrer Persönlichkeit an.

Die „Sehenswürdigkeiten“ dieser Reisen sind Themen, mit denen sich Frauen ein Leben lang auseinander setzen, sind Aufgaben und Rollen, die immer wieder neu zu definieren und gestalten sind:

♀ Lebensaufträge ♀ Verhältnis zum eigenen Körper ♀ Mutter ♀ Weiblichkeit ♀ Tochter ♀ Freundin ♀ Partnerschaft ♀ Beruf ♀ und vieles mehr ♀

Passend zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten hole ich als Reisebegleiterin aus meinem Werkzeugkoffer:

♀ Musik ♀ Bewegung ♀ Malen ♀ Formen ♀ Rollenspiele ♀  Schreiben ♀ Rituale ♀  Trancen ♀ Natur ♀ Gestalten ♀ Phantasie ♀ und natürlich Lachen ♀ und „gemeinsam sind wir stärker“!

Ich freue mich, wenn Sie/Du bei der nächsten Reise mit an Bord bist!

Warum ist mir die Arbeit mit und für Frauen besonders wichtig?

„Der Mann ist das Haupt der Familie“ – von diesem Gesetz aus dem Jahre 1811 hat sich Österreich 1976 verabschiedet, vom Begriff „väterlicher Gewalt“ 1978.

Ich bin gerade in dieser Umbruchphase erwachsen geworden, als viele noch dachten, den Wert einer Frau bestimmt die gesellschaftliche Stellung ihres Mannes, die Wohlerzogenheit „seiner“ Kinder und ihre vorbildliche Haushaltsführung. Doch viele hatten neue Ideen, was Frauen und Männer dürfen, welche Rechte wem zustehen, …

Damals konnte ich in der Geborgenheit von Frauengruppen diskutieren, experimentieren, lachen, streiten und Solidarität üben.

Heute haben wir viel mehr Möglichkeiten und Freiheiten uns als Individuum und geschlechtliches Wesen zu definieren und zu erleben.  Manchmal gar nicht so einfach, die eigene Persönlichkeit zu entdecken und entwickeln! Warum nicht auch heute die Kraft einer Gruppe nutzen?