Internationaler Tag gegen Rassismus – 21. März

Der Internationale Tag gegen Rassismus geht auf den 21. März 1960 zurück. An diesem Tag eröffnete die südafrikanische Polizei während einer friedlichen Demonstration gegen die diskriminierenden Passgesetze des Apartheid-Regimes das Feuer und tötete 69 DemonstrantInnen (Massaker von Sharpeville). Infolgedessen kam es nicht nur zu einer Verurteilung der Apartheid-Politik in Südafrika durch die internationale Gemeinschaft, es wurde auch die Notwendigkeit der Entwicklung eines internationalen Menschenrechtsinstruments zum Schutz gegen rassistischer Diskriminierung immer deutlicher. Dies führte unter anderem zur Ausarbeitung der „Konvention zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung“ (internationale Abkürzung: CERD), die als erste von mehreren zentralen Menschenrechtsübereinkommen der Vereinten Nationen im Jahr 1965 verabschiedet wurde. Quelle: Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte Wien

COVID-19-Infos in leichter und Gebärden-Sprache

auf der Seite von Bizeps  – Verein BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben –  kann ein Info-Video  zur COVID-19-Impfung abgerufen werden.

Internationaler Frauentag 2021

4. März, 14 Uhr, Minoritenplatz, 1010 Wien – „Feministische Kundgebung vor dem Frauenministerium“

8. März,  17 Uhr, Yppenplatz, 1160 Wien – Demo „Heraus zum 8. März – 110 Jahre Internationaler Frauenkampftag“

8. März, 17 Uhr, Stephansplatz, 1010 Wien – Demo „internationaler feministischer Kampftag 2021“

Weitere Termine & Infos: „Alles rund um den 8. März in Wien“ und „Plattform20000frauen“

 

Kennen Sie das neunerhaus?

Seit 1999 ist das Neunerhaus in Wien aktiv.

neunerhaus schenkt jährlich rund 800 Menschen ein Zuhause, das seinen Namen auch verdient. SozialarbeiterInnen bieten Beratung auf Augenhöhe. Doch Armut macht krank und Krankheit macht arm. Deswegen hat neunerhaus eine umfangreiche medizinische Versorgung aufgebaut. Im neunerhaus Gesundheitszentrum helfen AllgemeinmedizinerInnen und ZahnärztInnen gemeinsam mit professioneller Sozialberatung jährlich etwa 5.000 obdachlosen, wohnungslosen und nichtversicherten PatientInnen. Das neunerhaus Café ist nicht nur ein gemütlicher Grätzltreff, sondern bietet auch gesundes Essen auf freier Spendenbasis und niederschwellige Beratung. In der neunerhaus Tierärztlichen Versorgung betreuen ehrenamtliche TierärztInnen mit vielen freiwilligen HelferInnen die Vierbeiner wohnungsloser Menschen. Weil sie oft die besten Freunde – und auch in Krisenzeiten treue Begleiter sind.

Kältetelefon

Der aktuelle Slogan des Gesundheitsministeriums lautet „schau auf dich, schau auf mich“ … gerade in der kalten Zeit ein wichtiger Slogan, der auch lebensrettend für die vielen obdachlosen Menschen in Österreich sein kann. In jedem Bundesland gibt’s ein Kältetelefon! Weiterlesen ….

 

divers oder was?

„Intersexuelle Menschen, deren biologisches Geschlecht also nicht eindeutig „männlich“ oder „weiblich“ ist, haben ein Recht auf eine ihrer Geschlechtlichkeit entsprechende Eintragung im Personenstandsregister oder in Urkunden …“ schreibt der VGH im Juni 2018 auf seiner Website.

Im September 2020 veröffentlicht das BM für Inneres einen Erlass zum „Geschlechtseintrag von Menschen, die weder männlich noch weiblich sind“  BM f Inneres

Im Gesetz ist die Diversität, die Vielfalt, die Unterschiedlichkeit angekommen. Aber im Alltag? „Herr“ oder „Frau“ – diese Angabe ist häufig zwingend notwendig um z. B. im Internet etwas bestellen zu können. Aber auch die Anrede in Briefen und Mails beschränkt sich meist auf „Sehr geehrte Damen und Herren“.

Ich bin da auch ein Gewohnheitsmensch, oder? Nein, ich hab mich im Laufe meines Lebens für Veränderung stark gemacht: War da zu Beginn meines Berufslebens nicht das ausschließliche „Sehr geehrte Herren“ in der Korrespondenz und in der persönlichen Ansprache das „Fräulein X“ selbstverständlich? Wer kann sich das heute noch vorstellen? Wieviel Diskussionen habe ich zur gendergerechten Sprache – dem Binnen-I, dem * – geführt. Die gendergerechte Sprache wird nach wie vor diskutiert, in Frage gestellt … aber sie ist in der Gesellschaft angekommen.

Und jetzt stellt sich die Frage, wie sprechen wir Menschen, die sich als „divers“, „inter“ oder „offen“ bezeichnen an? Welche Regeln gibt es da? Gar nicht so einfach! Der Tipp „fragen Sie die Person, wie sie angesprochen werden möchte …“ ist gut gemeint, aber in vielen Situationen nicht umsetzbar. Den  Flyer der Stadtverwaltung Hannover finde ich da ganz nützlich.

Mich interessiert, wie Sie angesprochen/angeschrieben werden möchten, nach welchen Regeln Sie/Ihr Unternehmen „inklusiv“ kommunizieren. Welche Erfahrungen haben Sie? Schreiben Sie mir bitte an brigitte@wuich.at.

 

 

DAS WEITERLEBEN DER RUTH KLÜGER …

Ruth Klüger, die in Wien geborene Germanistin, Autorin und Holocaust-Überlebende starb heute im Alter von 88 Jahren in Kalifornien.

Wer diese beeindruckende Frau nochmals hören möchte, hier der Link zum Viedeo „Ruth Klüger liest aus ihrem Buch „Das WEITERLEBEN der Ruth Klüger“

 

2. Oktober 2020: Langer Tag der Flucht

Der „Lange Tag der Flucht“ wurde 2012 von UNHCR Österreich ins Leben gerufen und findet seither jedes Jahr im Herbst statt. Angefangen hat es mit 45 Veranstaltungen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. In den letzten Jahren ist der „Lange Tag der Flucht“ immer weiter gewachsen: 2019 wurden mehr als 120 Events rund um die Themen Flucht und Asyl für 5.300 Interessierte angeboten.  Die Termine 2020 sind online. Weiterlesen …

Urlaub mit Rollstuhl bleibt Herausforderung

der Artikel auf help.orf (mit Links, wie  z.B. roomchooser) zeigt auf, dass es mit der Barrierfreiheit nocht nicht sehr weit her ist, obwohl das Gleichstellungsgesetz bereits 2006 in Kraft getreten ist. Weiterlesen …

Cafe CBMF – Septemberprogramm

Im September gibt es wieder viele Angebote – z.B. Gebärdensprache – im CLUB BEHINDERTER MENSCHEN UND IHRER FREUNDE, 1020 Wien, zum Programm …