Das fliegende Lerncafe

Schülerinnen und Schüler, die während der Coronavirus-Pandemie Platz und Infrastruktur zum Lernen brauchen, können ab Donnerstag drei Wiener Kaffeehäuser dafür nützen. Die Räume stehen bis Weihnachten jeweils nachmittags gratis zur Verfügung. Infos und Buchungen hier

Tolle Idee! Hoffentlich bald auch in weiteren Cafes und anderen Orten.

 

Gedanken zur Lehrlingsmediation

Wer A sagt muss auch B sagen!

Wenn ich eine Lehre begonnen habe, muss ich dabei  bleiben?

JA, es kann sinnvoll sein, durchzuhalten, eine Ausbildung bis zur Absolvierung der Lehrabschlussprüfung fortzusetzen, obwohl schon klar ist, dass es nicht der Traumberuf ist, dass es noch einer weiteren Berufsorientierung braucht.

NEIN, es kann sinnvoll sein, sich einzugestehen, dass die eigenen Fähigkeiten ganz woanders liegen, dass die Anforderungen körperlich, mental, … nicht zu schaffen sind.

Beratungsstellen bei ersten Zweifeln, Problemen, Misserfolgen aufzusuchen kann frühzeitig zur Klärung beitragen.

Ist die ganze „Sache“ schon verbockt und es kommt zu einer „Lehrlingsmediation“ ist das vertrauliche Einzelgespräch zwischen dem/r Auszubildenden und der Mediatorin eine Chance zu reflektieren.

Was bei einer Entscheidung zu bedenken ist:

  • Das Durchhalten kann das Selbstbewusstsein stärken, den Selbstwert heben (ein bisschen so, wie das mühevolle Besteigen eines hohen Berges mit einer wunderschönen Aussicht und mit einem Glücksgefühl belohnt wird).
  • Im Berufsleben wird es immer wieder zu Phasen kommen, wo Arbeiten getan werden müssen, die keinen Spaß machen, die mühsam sind  … im Bewerbungsprocedere kann  der Nachweis einen Lehrabschluss in einem ungeliebten Beruf geschafft zu haben,  entscheidend sein.
  • Seit 2018 gibt es in Österreich eine gesetzlich verankerte „ Ausbildungsgarantie für Jugendliche bis 25 Jahren“, d.h. bei einer vorzeitigen Auflösung eines Lehrverhältnisses gibt es Unterstützung um eine neue Lehrstelle in der Wirtschaft oder einen Platz in staatlich geförderten überbetrieblichen Lehrwerkstätten zu finden.

Wie so oft im Leben geht es nicht um „richtig oder falsch“! Es geht darum  eine „passende“ Entscheidung zu treffen.

 

 

Kann man Zuversicht lernen?

am 3. November findet online ein Vortrag des Institutes für Soziologie zum Thema „Kann man Zuversicht lernen? Weiterbildung und wahrgenommene Beschäftigungsfähigkeit unter jungen Arbeitslosen in Wien“ statt. Weiterlesen

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Gedanken zur Lehrlingsmediation

Wie hat alles begonnen?

  • Ich will diesen – genau diesen – Beruf erlernen – ich bewerbe mich – ich bestehe Aufnahmetest und -gespräch – ich habe drei Monate Probezeit um sicher zu sein, dass ich hier richtig bin – und jetzt? Jetzt, wo sich das Ende des ersten/des zweiten Lehrjahres nähert, geht gar nix mehr! Was ist passiert?
  • Ich soll diesen Beruf erlernen … haben sie in der Schule gesagt, wollten die Eltern – ich bewerbe mich halt – ich bestehe Aufnahmetest und -gespräch – ich übersteh die ersten drei Probemonate –  ich bemüh mich eh – und jetzt? Jetzt, wo sich das Ende des ersten/des zweiten Lehrjahres nähert, wollen sie mich nicht mehr!

 

 

Maske

Neue österreichweite Nummer für Männerberatung

Es gibt eine neue österreichweite Nummer für Männerberatung bei Gewalt in der Familie:

0720 / 70 44 00 📞
Montag – Freitag: 10:00 Uhr – 18:00 Uhr
(österreichweit zum Ortstarif)

Maria Rösslhumer, GF Verein AÖF und Leiterin der Frauenhelpline gegen Gewalt, begrüßt das neue Angebot: „Es ist wichtig, dass Männer eine zentrale Anlaufstelle haben und wir eng zusammenarbeiten. Bei der Frauenhelpline rufen immer wieder auch Männer an, die nicht wissen, wo sie sich hinwenden sollen.“

Siehe auch https://www.maennerinfo.at

Die Belastung der Kinder- und Jugendhilfe durch die Corona-Krise:

Der Dachverband der Österreichischen Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen (DÖJ) macht auf die hohe Belastungssituation in der stationären Jugendhilfe aufmerksam.

Die stationäre Jugendhilfe in Österreich betreut etwa 8.000 Kinder und Jugendliche, die wegen „Kindeswohlgefährdung“ nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können. Die meisten werden von insgesamt etwa 5.000 SozialpädagogInnen in Wohngemeinschaften rund um die Uhr betreut. Diese Tätigkeit gehört zu den „Systemrelevanten Berufen“, wird aber in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. weiterlesen

Töchtertag am 23. April 2020

In rund 180 Betrieben finden am 23. April im Rahmen des TÖCHTERTAGES Workshops, Fragestunden und Betriebsführungen statt. Ab 10. Februar können sich interessierte Mädchen online anmelden.

24. Jänner – Internationaler Tag der Bildung

Bildung ist ein Menschenrecht  (Artikel 26, UNO Allgemeine Menschenrechte)

Die Chancengerechtigkeit der Bildungssysteme muss weltweit verbessert werden. Das fordert die UNESCO anlässlich des erstmals ausgerichteten Welttags der Bildung am 24. Januar. 262 Millionen Kinder und Jugendliche haben noch immer keinen Zugang zur Schule. 617 Millionen können nicht lesen und rechnen.  … weiterlesen

 

Petition: Für den Erhalt des Psychosozialen Unterstützungsteams – P.U.T. ( M.I.T. & Schulsozialarbeit d. B.)

Das Psychosoziale Unterstützungsteam – P.U.T. (ehemals M.I.T. & Schulsozialarbeit des Bundes) wurde 2016 im Zusammenhang mit der hohen Anzahl an geflüchteten Kindern und Jugendlichen eingerichtet. Mittlerweile sind 23 Personen (16 VZÄ) beschäftigt, die beim ÖZPGS, einem Verein des Ministeriums, angestellt sind. Das Team besteht aus Psycholog_innen, Sozialarbeiter_innen und Pädagog_innen. In Synergie mit der Schulpsychologie Steiermark wurde ein Netzwerk aufgebaut, dessen Arbeit sich an den 62 Schulstandorten sehr bewährt hat.

Der Mehrwert und die Einzigartigkeit der Arbeit liegt vor allem in der Interdisziplinarität, Interreligiosität, Interkulturalität und Mehrsprachigkeit der Mitarbeiter_innen.

Nun sollen mit Ende Februar 2020 alle Mitarbeiter_innen gekündigt werden, obzwar es eine eindeutige Regelung im Rahmen des Bildungsinvestitionsgesetzes gäbe (s.o.), der alle 8 anderen Bundesländer zugestimmt haben. weiterlesen

Lesepat*innen gesucht

Sie möchten Kinder oder Jugendliche dabei unterstützen Lesen zu lernen? Die Wiener Bildungsdirektion ist laufend auf der Suche nach ehrenamtlichen Lesepatinnen und Lesepaten.

Derzeit werden dringend Lesepatinnen und Lesepaten für die Sprachen BKS, Türkisch und Arabisch gesucht.

Nähere Informationen siehe