Beiträge

Mein Kraft-Rucksack

Diese Tagung – am 25. Juni in Wien –  ist für alle, die mit dem Thema „Gewalt gegen Frauen* mit Behinderung*“ zu tun haben. Einladungs-Info

35 Jahre LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen*

LEFÖ ist eine Organisation von und für Migrant*innen und wurde 1985 von exilierten Frauen* aus Lateinamerika gegründet.

 

Internationaler Tag gegen Rassismus – 21. März

Der Internationale Tag gegen Rassismus geht auf den 21. März 1960 zurück. An diesem Tag eröffnete die südafrikanische Polizei während einer friedlichen Demonstration gegen die diskriminierenden Passgesetze des Apartheid-Regimes das Feuer und tötete 69 DemonstrantInnen (Massaker von Sharpeville). Infolgedessen kam es nicht nur zu einer Verurteilung der Apartheid-Politik in Südafrika durch die internationale Gemeinschaft, es wurde auch die Notwendigkeit der Entwicklung eines internationalen Menschenrechtsinstruments zum Schutz gegen rassistischer Diskriminierung immer deutlicher. Dies führte unter anderem zur Ausarbeitung der „Konvention zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung“ (internationale Abkürzung: CERD), die als erste von mehreren zentralen Menschenrechtsübereinkommen der Vereinten Nationen im Jahr 1965 verabschiedet wurde. Quelle: Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte Wien

Gedanken zur Lehrlingsmediation

Wann ist der „richtige“ Zeitpunkt eine Mediation  nach §15a BAG – außerordentliche Auflösung eines Lehrverhältnisses – einzuleiten?

Es gibt Fristen die gesetzlich vorgeschrieben  sind  (Merkblatt Lehrlingsmediation). Jedem Unternehmen, das Lehrlinge ausbildet, steht es jedoch auch frei die Lehrlingsmediation zu einem früheren Termin ansetzen. Wozu kann das gut sein?

Mit dem Einleiten einer Lehrlingsmediation signalisieren Sie als Unternehmen dem Lehrling und seinen Eltern, wie ernst die Situation ist,

  • dass Sie nicht mehr bereit sind Ihre Ressourcen an Zeit und Geduld ohne angemessene Gegenleistung weiter zur Verfügung zu stellen.
  • dass Sie bereit sind noch einen letzten Versuch zu unternehmen, damit die Lehre für beide Teile ein Erfolg werden kann.

Durch das Beiziehen einer „allparteilichen“ Mediatorin erhöht sich die Chance den schon verhärteten Konflikt doch noch zu bearbeiten, Lösungsansätze zu finden und Vereinbarungen – z. B. Veränderung von Verhalten, Verbesserung von Schulnoten, Steigerung der Arbeitsleistung, u. ä. –  zu treffen.

Dazu braucht es jedoch Zeit. Es kann daher zum Beispiel (unabhängig von den gesetzlichen Fristen) sinnvoll sein, eine Lehrlingsmediation bereits nach Vorliegen eines schlechten/negativen Semesterzeugnisses zu starten.

„Das Gehen bringt einen am dichtesten an die Welt heran“

Ein Loblied auf das Gehen findet sich heute auf ORF.at – lesenswert! Im Gehen lösen sich Spannung und  Gedankenknoten , im Spazieren entwickeln sich neue Ideen, Lösungen, …. das bestätigt sich auch immer wieder bei „Coaching-im-Gehen“. Interessiert? Vereinbaren wir einen Termin.

Zuversicht kann gelernt werden (2) ….

Ich habe vor einiger Zeit hier den Termin eines Vortrages der Uni Wien zum Thema „Kann man Zuversicht lernen?“ veröffentlicht. Dazu ein paar Gedanken ..

Was hemmt, was fördert unsere Fähigkeit zuversichtlich zu sein?

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Frauen, die wir kennen sollten: Maria Rösslhumer

Die Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF), Maria Rösslhumer, hat den Menschenrechtspreis 2020 erhalten. Sie ist auch Leiterin der Frauenhelpline gegen Gewalt und Vorstandsmitglied des Österreichischen Frauenrings.Weiterlesen …

Zuversicht kann gelernt werden …

Ich habe vor einiger Zeit hier den Termin eines Vortrages der Uni Wien zum Thema „Kann man Zuversicht lernen?“ veröffentlicht. Dazu ein paar Gedanken …

Was hemmt, was fördert unsere Fähigkeit zuversichtlich zu sein?

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Kältetelefon

Der aktuelle Slogan des Gesundheitsministeriums lautet „schau auf dich, schau auf mich“ … gerade in der kalten Zeit ein wichtiger Slogan, der auch lebensrettend für die vielen obdachlosen Menschen in Österreich sein kann. In jedem Bundesland gibt’s ein Kältetelefon! Weiterlesen ….

 

Gedanken zur Lehrlingsmediation

Wer A sagt muss auch B sagen!

Wenn ich eine Lehre begonnen habe, muss ich dabei  bleiben?

JA, es kann sinnvoll sein, durchzuhalten, eine Ausbildung bis zur Absolvierung der Lehrabschlussprüfung fortzusetzen, obwohl schon klar ist, dass es nicht der Traumberuf ist, dass es noch einer weiteren Berufsorientierung braucht.

NEIN, es kann sinnvoll sein, sich einzugestehen, dass die eigenen Fähigkeiten ganz woanders liegen, dass die Anforderungen körperlich, mental, … nicht zu schaffen sind.

Beratungsstellen bei ersten Zweifeln, Problemen, Misserfolgen aufzusuchen kann frühzeitig zur Klärung beitragen.

Ist die ganze „Sache“ schon verbockt und es kommt zu einer „Lehrlingsmediation“ ist das vertrauliche Einzelgespräch zwischen dem/r Auszubildenden und der Mediatorin eine Chance zu reflektieren.

Was bei einer Entscheidung zu bedenken ist:

  • Das Durchhalten kann das Selbstbewusstsein stärken, den Selbstwert heben (ein bisschen so, wie das mühevolle Besteigen eines hohen Berges mit einer wunderschönen Aussicht und mit einem Glücksgefühl belohnt wird).
  • Im Berufsleben wird es immer wieder zu Phasen kommen, wo Arbeiten getan werden müssen, die keinen Spaß machen, die mühsam sind  … im Bewerbungsprocedere kann  der Nachweis einen Lehrabschluss in einem ungeliebten Beruf geschafft zu haben,  entscheidend sein.
  • Seit 2018 gibt es in Österreich eine gesetzlich verankerte „ Ausbildungsgarantie für Jugendliche bis 25 Jahren“, d.h. bei einer vorzeitigen Auflösung eines Lehrverhältnisses gibt es Unterstützung um eine neue Lehrstelle in der Wirtschaft oder einen Platz in staatlich geförderten überbetrieblichen Lehrwerkstätten zu finden.

Wie so oft im Leben geht es nicht um „richtig oder falsch“! Es geht darum  eine „passende“ Entscheidung zu treffen.