Beiträge

World Social Work Day 2021 – 16. März

Jedes Jahr am dritten Dienstag im März feiern Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagogen*innen auf der ganzen Welt ihre Profession und weisen auf wichtige Themen in unserer Gesellschaft hin.

Heuer ist unser Ziel auf die Wichtigkeit der Solidarität in der Corona-Krise hinzuweisen und somit auch öffentlich zu deklarieren, wie essentiell notwendig Soziale Arbeit und die Anliegen unserer Klientel ist. Info …

COVID-19-Infos in leichter und Gebärden-Sprache

auf der Seite von Bizeps  – Verein BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben –  kann ein Info-Video  zur COVID-19-Impfung abgerufen werden.

Frauen, die wir kennen sollten: Johanna Dohnal

Fristenlösung, Frauenhäuser, unverheiratete Frauen erhalten die Vormundschaft für ihr Kind, Elternkarenzurlaub, Bundes-Gleichbehandlungsgesetz, und … sind in Österreich untrennbar mit Johanna Dohnal verbunden.  „Wenn ich von Frauenpolitik rede, meine ich eine aktive Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitik mit dem Ziel, geschlechterdemokratische Verhältnisse zu schaffen.“ Am 14. Februar 1939 wurde Johanna Dohnal in Wien geboren, mehr …

 

Kennen Sie das neunerhaus?

Seit 1999 ist das Neunerhaus in Wien aktiv.

neunerhaus schenkt jährlich rund 800 Menschen ein Zuhause, das seinen Namen auch verdient. SozialarbeiterInnen bieten Beratung auf Augenhöhe. Doch Armut macht krank und Krankheit macht arm. Deswegen hat neunerhaus eine umfangreiche medizinische Versorgung aufgebaut. Im neunerhaus Gesundheitszentrum helfen AllgemeinmedizinerInnen und ZahnärztInnen gemeinsam mit professioneller Sozialberatung jährlich etwa 5.000 obdachlosen, wohnungslosen und nichtversicherten PatientInnen. Das neunerhaus Café ist nicht nur ein gemütlicher Grätzltreff, sondern bietet auch gesundes Essen auf freier Spendenbasis und niederschwellige Beratung. In der neunerhaus Tierärztlichen Versorgung betreuen ehrenamtliche TierärztInnen mit vielen freiwilligen HelferInnen die Vierbeiner wohnungsloser Menschen. Weil sie oft die besten Freunde – und auch in Krisenzeiten treue Begleiter sind.

Zuversicht kann gelernt werden (2) ….

Ich habe vor einiger Zeit hier den Termin eines Vortrages der Uni Wien zum Thema „Kann man Zuversicht lernen?“ veröffentlicht. Dazu ein paar Gedanken ..

Was hemmt, was fördert unsere Fähigkeit zuversichtlich zu sein?

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Zuversicht kann gelernt werden …

Ich habe vor einiger Zeit hier den Termin eines Vortrages der Uni Wien zum Thema „Kann man Zuversicht lernen?“ veröffentlicht. Dazu ein paar Gedanken …

Was hemmt, was fördert unsere Fähigkeit zuversichtlich zu sein?

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Kältetelefon

Der aktuelle Slogan des Gesundheitsministeriums lautet „schau auf dich, schau auf mich“ … gerade in der kalten Zeit ein wichtiger Slogan, der auch lebensrettend für die vielen obdachlosen Menschen in Österreich sein kann. In jedem Bundesland gibt’s ein Kältetelefon! Weiterlesen ….

 

102 Jahre Frauenwahlrecht

Im November 1918 wurden aufgrund eines Parteienkompromisses provisorisch zwölf Frauen in den Gemeinderat berufen (fünf Sozialdemokratinnen, fünf Christlichsoziale, zwei Liberale); am 12. November 1918 beschloss die Provisorische Nationalversammlung für Deutschösterreich die Zuerkennung des aktiven und passiven Wahlrechts an alle volljährigen Staatsbürger_innen  ohne Unterschied des Geschlechts. Weiterlesen …

divers oder was?

„Intersexuelle Menschen, deren biologisches Geschlecht also nicht eindeutig „männlich“ oder „weiblich“ ist, haben ein Recht auf eine ihrer Geschlechtlichkeit entsprechende Eintragung im Personenstandsregister oder in Urkunden …“ schreibt der VGH im Juni 2018 auf seiner Website.

Im September 2020 veröffentlicht das BM für Inneres einen Erlass zum „Geschlechtseintrag von Menschen, die weder männlich noch weiblich sind“  BM f Inneres

Im Gesetz ist die Diversität, die Vielfalt, die Unterschiedlichkeit angekommen. Aber im Alltag? „Herr“ oder „Frau“ – diese Angabe ist häufig zwingend notwendig um z. B. im Internet etwas bestellen zu können. Aber auch die Anrede in Briefen und Mails beschränkt sich meist auf „Sehr geehrte Damen und Herren“.

Ich bin da auch ein Gewohnheitsmensch, oder? Nein, ich hab mich im Laufe meines Lebens für Veränderung stark gemacht: War da zu Beginn meines Berufslebens nicht das ausschließliche „Sehr geehrte Herren“ in der Korrespondenz und in der persönlichen Ansprache das „Fräulein X“ selbstverständlich? Wer kann sich das heute noch vorstellen? Wieviel Diskussionen habe ich zur gendergerechten Sprache – dem Binnen-I, dem * – geführt. Die gendergerechte Sprache wird nach wie vor diskutiert, in Frage gestellt … aber sie ist in der Gesellschaft angekommen.

Und jetzt stellt sich die Frage, wie sprechen wir Menschen, die sich als „divers“, „inter“ oder „offen“ bezeichnen an? Welche Regeln gibt es da? Gar nicht so einfach! Der Tipp „fragen Sie die Person, wie sie angesprochen werden möchte …“ ist gut gemeint, aber in vielen Situationen nicht umsetzbar. Den  Flyer der Stadtverwaltung Hannover finde ich da ganz nützlich.

Mich interessiert, wie Sie angesprochen/angeschrieben werden möchten, nach welchen Regeln Sie/Ihr Unternehmen „inklusiv“ kommunizieren. Welche Erfahrungen haben Sie? Schreiben Sie mir bitte an brigitte@wuich.at.

 

 

DAS WEITERLEBEN DER RUTH KLÜGER …

Ruth Klüger, die in Wien geborene Germanistin, Autorin und Holocaust-Überlebende starb heute im Alter von 88 Jahren in Kalifornien.

Wer diese beeindruckende Frau nochmals hören möchte, hier der Link zum Viedeo „Ruth Klüger liest aus ihrem Buch „Das WEITERLEBEN der Ruth Klüger“